
Dark Scrolls wirkt schon in der Preview wie ein klassisches Dark-Fantasy-Abenteuer, das stark auf Atmosphäre, Erkundung und fordernde Kämpfe setzt. Du bewegst dich durch eine raue, bedrückende Welt, in der vieles im Verfall ist und Gefahren hinter jeder Ecke lauern. Noch ist nicht alles final, aber die Richtung ist klar erkennbar.
Story und Handlung – Viel Andeutung, wenig Klarheit
In Dark Scrolls wirst du in eine düstere Welt geworfen, in der uralte Mächte, vergessene Orte und mysteriöse Ereignisse eine große Rolle spielen. Die Geschichte wird vor allem über Umgebung, Texte und kurze Begegnungen vermittelt. Vieles bleibt vage, was gut zur Atmosphäre passt, aber auch dazu führt, dass du dir vieles selbst zusammenreimen musst.

Gameplay – Solide Basis mit Potenzial
Spielerisch orientiert sich Dark Scrolls an bekannten Action-RPG-Elementen. Du erkundest Gebiete, kämpfst gegen Gegner und entwickelst deinen Charakter weiter. Das Kampfsystem ist direkt und verlangt Timing. Du weichst Angriffen aus, nutzt deine Fähigkeiten gezielt und musst deine Ressourcen im Blick behalten. Die Kämpfe fühlen sich schon jetzt fordernd an, auch wenn noch nicht alles perfekt ausbalanciert wirkt. Das Erkunden spielt eine große Rolle. Du durchsuchst Bereiche, findest Ausrüstung und stößt auf versteckte Inhalte. Hier zeigt das Spiel bereits, dass es auf Entdeckung und Atmosphäre setzt. Zusätzlich bietet das Spiel einen Koop-Modus, sowohl lokal als auch online, der das Erlebnis deutlich aufwertet. Gerade im Zusammenspiel mit anderen entsteht mehr Dynamik, Kämpfe fühlen sich lebendiger an und das gemeinsame Erkunden macht spürbar mehr Spaß. Trotzdem funktioniert auch der Singleplayer sehr gut und bietet eine runde Erfahrung für dich allein.
Grafik und Sound
Optisch überzeugt Dark Scrolls vor allem durch seine Atmosphäre. Dunkle Umgebungen, verfallene Strukturen und gezielt eingesetztes Licht sorgen für eine dichte Stimmung. Gleichzeitig sieht man, dass das Spiel noch nicht final ist. Texturen wirken stellenweise uneinheitlich, Animationen sind nicht immer sauber und Details fehlen an einigen Stellen. Die Grundlage ist aber stark. Mit weiterem Feinschliff kann sich hier noch einiges entwickeln. Der Sound unterstützt die düstere Welt gut. Umgebungsgeräusche, leise Musik und Effekte sorgen dafür, dass du dich ständig leicht angespannt fühlst. Besonders die ruhigen Momente funktionieren gut, da sie die Atmosphäre tragen. In intensiveren Situationen fehlt manchmal noch etwas Wucht, was vermutlich im Laufe der Entwicklung noch angepasst wird.

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