Cleaning Simulator

PC, Shadow PC

Am 28. Januar 2026 erschien die Simulation des Entwicklers Damaged Games und Publishers RockGame SA, bei dem du den Mopp schwingen darfst. In meiner Review erzähle ich dir mehr. 

Story und Handlung

Die Story steht am Anfang, bleibt aber bewusst schlicht. Du startest als jemand, der kleinere Reinigungsaufträge annimmt und sich Schritt für Schritt einen Namen macht. Eine tiefgehende Handlung oder ausgearbeitete Charaktere gibt es nicht. Stattdessen erzählt sich die Geschichte über deinen Fortschritt: vom einfachen Schmutzbeseitigen in kleinen Räumen bis hin zu größeren, anspruchsvolleren Aufträgen. Die Story dient eher als Motivation und Struktur und erfüllt genau diesen Zweck, ohne sich aufzudrängen.

Gameplay:

Im Mittelpunkt steht klar das Gameplay. Du reinigst unterschiedliche Orte mit verschiedenen Werkzeugen, entfernst Schmutz, Flecken und Müll und arbeitest Aufträge systematisch ab. Dabei kommt es weniger auf Geschwindigkeit als auf Genauigkeit an. Das Spieltempo ist ruhig und entschleunigt, was gut zum Thema passt. Neue Werkzeuge und Aufgaben sorgen für etwas Abwechslung, dennoch bleiben die Kernmechaniken über lange Zeit gleich. Gerade hier zeigt sich sowohl die Stärke als auch die Schwäche des Spiels: Wer entspannte, repetitive Tätigkeiten mag, fühlt sich schnell wohl, wer Abwechslung sucht, könnte sich irgendwann langweilen. Cleaning Simulator überzeugt vor allem durch sein entspannendes Spielgefühl. Das klare Feedback beim Saubermachen, der sichtbare Fortschritt und die ruhige Präsentation sorgen für ein befriedigendes Erlebnis. Besonders nach stressigen Tagen kann das Spiel überraschend beruhigend wirken. Die starke Wiederholung der Aufgaben kann auf Dauer ermüden. Eine tiefere Story oder überraschende Ereignisse fehlen, wodurch sich der Spielablauf sehr gleichförmig anfühlt. Auch spielerisch entwickelt sich das Konzept nur begrenzt weiter.

Grafik und Sound:

Grafisch ist Cleaning Simulator funktional gehalten. Die Umgebungen sind ausreichend detailliert, um Verschmutzungen gut sichtbar zu machen, wirken insgesamt aber eher schlicht. Effekte beim Reinigen sind klar erkennbar und geben ein befriedigendes Feedback, wenn Flächen sauber werden. Technisch gibt es keine großen Highlights, aber auch keine gravierenden Schwächen. Alles erfüllt seinen Zweck. Der Sound ist zurückhaltend, aber passend. Reinigungsgeräusche, Wasser, Wischen und Maschinenklänge begleiten dich konstant und unterstützen das Gefühl von Arbeit und Fortschritt. Die Hintergrundmusik ist dezent und läuft meist unauffällig nebenher. Akustisch entsteht dadurch eine ruhige, fast meditative Atmosphäre, die gut zum Gameplay passt.

Trailer

 


Fazit

Cleaning Simulator ist ein ruhiger, entschleunigter Simulator, der genau das liefert, was der Titel verspricht. Du bekommst kein spannendes Abenteuer und keine große Geschichte, sondern ein strukturiertes, fast meditatives Spielerlebnis rund ums Putzen. Wenn du Spaß an Ordnung, sichtbarem Fortschritt und repetitiven Aufgaben hast, kann Cleaning Simulator sehr entspannend sein. Wer hingegen Abwechslung, Dynamik oder erzählerische Tiefe sucht, wird sich vermutlich schnell unterfordert fühlen.


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