
Am 27. Jannuar 2026 erschien das Luftschiff-Survival-RPG des Entwicklers Loric Games, Inc. und Publishers Snail Games USA als Early Access Version, bei dem du bauen, erkunden und kämpfen musst. In meiner Review erzähle ich dir mehr.
Verlangt aber auch Aufmerksamkeit und Geduld
Echoes of Elysium ist ein PC-Spiel im Early Access, das stark über seine Welt und seine Geschichte funktioniert. Schon zu Beginn wirst du in ein düsteres, fragmentiertes Setting geworfen, in dem vieles bewusst unklar bleibt. Die Story wird nicht klassisch erklärt, sondern entfaltet sich über Dialoge, Umgebungen und einzelne Ereignisse, die du dir selbst zusammensetzen musst. Themen wie Verfall, Hoffnung und Identität ziehen sich dabei durch das gesamte Spiel. Das wirkt stellenweise sehr atmosphärisch, verlangt aber auch Aufmerksamkeit und Geduld, da nicht alles sofort Sinn ergibt. Wer klare Erklärungen und einen geradlinigen Plot erwartet, könnte sich anfangs verloren fühlen, während Spieler, die gern interpretieren, hier deutlich mehr herausholen. Inhaltlich merkt man, dass Echoes of Elysium noch wachsen soll. Einige Systeme fühlen sich bereits sinnvoll an, andere wirken eher wie Platzhalter für spätere Ideen. Der Umfang ist solide, aber nicht überwältigend, und es ist klar, dass weitere Inhalte geplant sind. Wer Early Access kennt und akzeptiert, bekommt hier bereits ein interessantes Fundament, sollte aber Geduld mitbringen.

EA ist spürbar
Spielerisch bewegt sich Echoes of Elysium zwischen Erkundung, Kämpfen und kleinen Entscheidungen, die spürbaren Einfluss auf den weiteren Verlauf haben können. Du erkundest verschiedene Gebiete, sammelst Ressourcen, verbesserst deine Figur und stellst dich Gegnern, die eher taktisches Vorgehen als reine Reflexe verlangen. Das Kampfsystem wirkt noch etwas roh, zeigt aber interessante Ansätze. Manche Begegnungen fühlen sich gut ausbalanciert an, andere sind noch deutlich schwieriger oder unausgereift. Genau hier merkt man den Early-Access-Status am stärksten. Die bisherigen Patches haben jedoch bereits einiges verbessert. Performance-Probleme wurden reduziert, kleinere Bugs behoben und einige Mechaniken verständlicher gestaltet. Auch das Balancing wurde mehrfach angepasst, wodurch sich das Spiel insgesamt fairer anfühlt als in früheren Versionen. Trotzdem tauchen noch Fehler auf, etwa kleinere Glitches, unklare Questmarker oder gelegentlich widersprüchliche Hinweise. Das Spiel ist spielbar und motivierend, aber klar noch im Aufbau.Grafik und Sound:
Grafisch setzt Echoes of Elysium auf einen stilisierten, teils melancholischen Look. Die Umgebungen sind stimmungsvoll gestaltet, auch wenn Texturen und Animationen nicht immer auf einem hohen technischen Niveau sind. Licht, Farben und Architektur tragen viel zur Atmosphäre bei und helfen, die Welt glaubwürdig wirken zu lassen. Technisch läuft das Spiel inzwischen stabiler, gelegentliche Ruckler oder kurze Ladepausen können aber weiterhin auftreten, je nach System und Spielsituation. Der Sound unterstützt die düstere Stimmung gut. Musik wird gezielt eingesetzt und unterstreicht emotionale oder bedrohliche Momente, ohne sich aufzudrängen. Umgebungsgeräusche und Effekte sorgen dafür, dass sich die Welt lebendig anfühlt, auch wenn akustisch noch etwas mehr Abwechslung möglich wäre. Insgesamt passt der Sound gut zum Ton des Spiels, wirkt aber noch nicht vollständig ausgereift.

Trailer
















