
Am 16. Januar 2026 erschien die Simulation des Entwicklers Corpix Games und Publishers PlayWay S.A., bei dem du Möbel und andere Gegenstände einpacken und wieder auspacken musst. In meiner Review erzähle ich dir mehr.
Hilf bei Umzügen und verdiene Geld
Moving Simulator ist ein PC-Spiel, das sich ganz auf eine alltägliche, fast banale Tätigkeit konzentriert: Umziehen. Du schlüpfst in die Rolle einer Person, die Wohnungen oder Häuser räumt und Gegenstände von einem Ort zum anderen bringt. Dabei setzt das Spiel klar auf Physik, Interaktion und ein eher gemächliches Tempo, ohne Stress oder Zeitdruck in den Vordergrund zu stellen.
Im Gameplay geht es hauptsächlich darum, Möbel, Kartons und unterschiedlichste Objekte aufzuheben, zu tragen, zu stapeln und sicher zu transportieren. Die Physik spielt dabei eine zentrale Rolle. Viele Gegenstände verhalten sich nicht immer vorhersehbar, kippen um, bleiben hängen oder lassen sich nur schwer kontrollieren. Genau daraus entsteht ein Großteil der Spielerfahrung. Du musst ausprobieren, wie du Dinge am besten greifst, in welcher Reihenfolge du vorgehst und wie viel Chaos du dabei zulässt. Das Spiel gibt dir dabei viel Freiheit und zwingt dich nicht zu einer „perfekten“ Lösung.

Motivation entsteht durch das Abschließen von Umzügen
Eine klassische Story gibt es nicht. Motivation entsteht durch das Abschließen von Umzügen, das Ausprobieren unterschiedlicher Herangehensweisen und den eigenen Umgang mit dem Chaos. Das Spiel lebt weniger von Fortschrittssystemen oder Belohnungen, sondern davon, wie sehr du dich auf die Physik und das freie Experimentieren einlassen kannst. Die Steuerung ist grundsätzlich einfach, wirkt aber absichtlich etwas unbeholfen. Gerade das präzise Tragen größerer Objekte kann frustrierend sein, sorgt aber auch für viele unerwartete, teils humorvolle Momente. Moving Simulator lebt stark von diesen Situationen, in denen etwas schiefgeht und du improvisieren musst. Wer Spaß an physikbasierten Spielereien hat, wird hier schnell seinen Reiz finden, während Spieler mit geringerer Frustrationstoleranz möglicherweise schneller genervt sind.Grafik und Sound:
Grafisch bleibt das Spiel eher schlicht. Die Umgebungen sind funktional gestaltet und bieten genug Abwechslung, um unterschiedliche Umzüge glaubwürdig darzustellen, ohne besonders detailliert oder modern zu wirken. Der Fokus liegt klar auf Interaktion statt auf Optik. Technisch läuft Moving Simulator auf dem PC meist stabil, auch wenn es gelegentlich kleinere Physikfehler oder Clipping-Probleme gibt, die jedoch eher zum chaotischen Charme beitragen als das Spiel ernsthaft zu stören.
Der Sound hält sich zurück. Geräusche beim Aufheben, Fallenlassen oder Verschieben von Objekten sind präsent und vermitteln Gewicht und Material ganz ordentlich. Musik spielt nur eine untergeordnete Rolle und begleitet das Geschehen dezent. Dadurch entsteht eine ruhige Grundstimmung, die gut zum entschleunigten Gameplay passt, aber akustisch keine großen Highlights bietet.

Trailer:


















