
Am 19. Januar 2026 erschien das Horrorspiel des Entwicklers und Publishers Clumsy Bear Studio
als Early Access Version, das auf ein ungewöhnliches Spielkonzept setzt. In meiner Review erzähle ich dir mehr.Konstantes Gefühl von Unbehagen
Hungry Horrors ist ein kleines Indie-Horrorspiel, das vor allem auf Atmosphäre, Spannung und ein ungewöhnliches Spielkonzept setzt. Anstatt auf permanente Schockmomente oder Action zu bauen, konzentriert sich das Spiel darauf, ein konstantes Gefühl von Unbehagen zu erzeugen. Das gelingt größtenteils gut, auch wenn nicht jede Idee vollständig ausgereift wirkt.

Das Spiel zwingt dich, aufmerksam zu bleiben,
Im Kern dreht sich das Gameplay darum, sich in einer düsteren Umgebung zurechtzufinden, während man von unheimlichen Kreaturen bedroht wird, die weniger durch offene Gewalt, sondern eher durch ihre Präsenz wirken. Das Spiel zwingt dich dazu, aufmerksam zu bleiben, Ressourcen sinnvoll zu nutzen und Situationen richtig einzuschätzen. Fehler werden oft direkt bestraft, was für eine gewisse Grundanspannung sorgt, gleichzeitig aber auch frustrierend sein kann. Die Steuerung funktioniert insgesamt zuverlässig, fühlt sich aber bewusst etwas schwerfällig an. Das passt zwar zur bedrückenden Stimmung, sorgt jedoch gelegentlich dafür, dass man sich dem Spiel eher ausgeliefert als gefordert fühlt. Technisch läuft Hungry Horrors solide, auch wenn kleinere Ungenauigkeiten und einfache Animationen deutlich machen, dass es sich um ein Low-Budget-Projekt handelt.Sound und Grafik:
Besonders hervorzuheben ist die Atmosphäre. Die Soundkulisse ist zurückhaltend, aber effektiv eingesetzt. Knarrende Geräusche, entfernte Laute und plötzliche Stille tragen viel zur Spannung bei. Grafisch bleibt das Spiel eher schlicht, nutzt Licht, Schatten und Farbgebung aber geschickt, um eine bedrückende Stimmung zu erzeugen. Die Monsterdesigns sind kreativ, auch wenn sie nicht immer wirklich furchteinflößend wirken. Die Erzählweise bleibt bewusst vage. Hungry Horrors erklärt wenig und überlässt es dem Spieler, sich selbst ein Bild von der Welt und ihren Regeln zu machen. Das kann faszinierend sein, wirkt stellenweise aber auch etwas unfertig, da wichtige Zusammenhänge kaum angedeutet werden.

Trailer:




















