
Nach einer längeren Early Access Phase erschien nun endlich am 27. November 2025 Version 1.0. In meiner Review erzähle ich dir mehr über das Spiel.
Handlung des Spiels:
Der Storage Hunter Simulator nimmt dich mit in die Welt der Lagerhaus-Auktionen, die viele aus TV-Formaten kennen. Du schlüpfst in die Rolle eines Schnäppchenjägers, der auf Auktionen verlassene Lagerabteile ersteigert, deren Inhalt vorher nur flüchtig begutachtet werden darf. Dein Ziel ist es, mit einem guten Auge, etwas Glück und klugen Entscheidungen Profit zu machen. Der Einstieg ins Spiel ist angenehm unkompliziert. Du lernst schnell, wie Auktionen ablaufen, wie du Lagerabteile einschätzt und worauf du achten solltest, bevor du dein hart verdientes Geld bietest. Besonders am Anfang fühlt sich jede Auktion spannend an, da du nie genau weißt, ob dich wertvolle Sammlerstücke, Elektroschrott oder einfach nur Müll erwartet. Dieses Risiko ist klar der Kern des Spiels und funktioniert erstaunlich gut.

Rruhiger, fast schon entspannter Spielfluss
Nach dem Kauf eines Lagerabteils beginnt die eigentliche Arbeit. Du sortierst die gefundenen Gegenstände, lässt sie schätzen oder reparieren und entscheidest, ob du sie direkt verkaufst oder auf bessere Marktpreise wartest. Dabei entsteht ein ruhiger, fast schon entspannter Spielfluss, der stark vom eigenen Spieltempo lebt. Es gibt keinen Zeitdruck, was den Simulator angenehm entschleunigt macht. Mit zunehmendem Fortschritt schaltest du neue Orte, größere Auktionen und bessere Möglichkeiten frei, um dein Geschäft auszubauen. Allerdings zeigt sich hier auch eine Schwäche des Spiels: Die grundlegenden Abläufe ändern sich kaum. Du bietest, sortierst, verkaufst – und das immer wieder. Was anfangs motivierend ist, kann nach mehreren Stunden etwas eintönig wirken, wenn du keine große Begeisterung für dieses Genre mitbringst.Grafik und Sound:
Technisch präsentiert sich der Storage Hunter Simulator solide, aber unspektakulär. Die Grafik ist funktional, erfüllt ihren Zweck und setzt eher auf Übersicht als auf Detailverliebtheit. Animationen und Soundeffekte sind in Ordnung, wirken aber stellenweise etwas steif. Größere technische Probleme bleiben meist aus, kleinere Ungereimtheiten können jedoch gelegentlich auftreten.

Trailer:
















