
Am 06. Januar 2026 erschein das First-Person-Open-World-Basisspiel des Entwicklers und Publishers Creepy Jar als Early Access Version, das dich in eine gefährliche Welt als Gefangener
entführt. In meiner Review erzähle ich dir etwas mehr.
Story und Handlung:
In StarRupture schlüpfst du in die Rolle eines auf Arcadia-7 verbannten Gefangenen, der dazu verdammt ist, für Konzerne zu arbeiten, die Menschen nur als bloße Produktionsmittel betrachten. Deine Aufgabe besteht darin, Ressourcen zu gewinnen, Infrastrukturen aufzubauen, Maschinen zu montieren und komplexe Systeme zu planen, um Rohstoffe in nützliche Produkte umzuwandeln. Die eigentliche Hauptfigur der Geschichte ist jedoch der Stern Ruptura, eine Quelle des Lebens und der Zerstörung, der die Oberfläche des Planeten zyklisch mit verschiedenen Katastrophen zerreißt und dich dazu zwingt, dich anzupassen oder der Natur zu erliegen. Was die Kulisse von StarRupture besonders faszinierend macht, ist nicht nur ihr narrativer Kontext, sondern die Idee einer sich ständig weiterentwickelnden Welt, in der stellare Katastrophen nicht nur spektakuläre Ereignisse sind, sondern den Spielzyklus konkret beeinflussen und dich dazu zwingen, funktionierende Verteidigungsanlagen zu bauen und widerstandsfähige Systeme zu schaffen.

Bewegen bedeutet nicht nur, neue Materialien zu entdecken
Das Gameplay von StarRupture steht im Mittelpunkt des gesamten Spielerlebnisses und basiert auf einer äußerst soliden Sandbox-Struktur. Die Erkundung des Planeten Arcadia-7 wird durch eine riesige und gefährliche Karte gefördert, die in verschiedene Biome unterteilt ist, von denen jedes durch spezifische Ressourcen, feindliche Kreaturen und einzigartige Umweltbedingungen gekennzeichnet ist. Sich in dieser Welt zu bewegen bedeutet nicht nur, neue Materialien zu entdecken, sondern auch die Risiken zu bewerten, die mit der fremden Fauna und den natürlichen Phänomenen verbunden sind, die durch die Instabilität des Sterns Ruptura verursacht werden. Das Ressourcenmanagement ist eines der zentralen Elemente des Gameplays. Jedes gewonnene Material hat einen bestimmten Zweck innerhalb der Produktionsketten in StarRupture, was dich dazu veranlasst, die Expansion deiner Basis sorgfältig zu planen. Allerdings geht es nicht nur darum, Materialien zu sammeln, denn StarRupture verlangt, dass die Rohstoffe durch immer komplexere industrielle Prozesse verarbeitet werden, bei denen die Effizienz der Produktionslinien von entscheidender Bedeutung ist. Das Konstruktionssystem ermöglicht die Realisierung modularer und hochgradig anpassbarer Strukturen mit miteinander verbundenen Maschinen, die mit Energie versorgt, geschützt und optimiert werden müssen. Mit dem Fortschreiten der neuen freischaltbaren Technologien belohnt dich das Spiel, wenn du gut organisierte Anlagen entwirfst, die auch in den chaotischsten Phasen nahezu autonom funktionieren.Der Kampf ist direkt und reaktiv
Neben dieser Managementkomponente gibt es ein dynamisches Kampfsystem, das die mögliche Monotonie der reinen Automatisierung durchbricht. Die Basen ziehen unweigerlich die Aufmerksamkeit der außerirdischen Kreaturen auf sich, sodass du auch defensiv denken musst. Der Kampf ist direkt und reaktiv, mit futuristischen Waffen und Verteidigungssystemen wie Geschütztürmen und Barrieren, die in die Struktur der Basis selbst integriert werden können. Die katastrophalen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Stern Ruptura verleihen dem Spiel eine zusätzliche strategische Ebene, da Sternenstürme und zyklische Verwüstungen Strukturen beschädigen und das gesamte Produktionsökosystem in eine Krise stürzen können, sodass eine vorausschauende Ressourcenplanung und die Verwendung widerstandsfähigerer Materialien in den späteren Phasen des Spiels unerlässlich sind. Ein weiteres Schlüsselelement ist der Koop-Modus, in dem bis zu vier Spieler gemeinsam das Erlebnis teilen können. Im Koop-Modus ändert StarRupture sein Tempo radikal und verwandelt sich in ein zutiefst kooperatives Erlebnis, bei dem einige erkunden, andere bauen, wieder andere die Produktionslinien optimieren und wieder andere sich um die Verteidigung kümmern. Diese soziale Dimension wertet die Komplexität des Gameplays des Titels zusätzlich auf, indem sie den Spielfortschritt flüssiger gestaltet und die Befriedigung verstärkt, zu sehen, wie eine Basis wächst und den Bedrohungen des Planeten standhält. Das Ergebnis ist ein äußerst fesselnder Spielkreislauf, in dem jede Aktion eine konkrete Bedeutung hat und zu einem Gefühl des ständigen Fortschritts und der Entwicklung beiträgt.



















