
Am 06. November 2025 erschien das Action-VR-Spiel des Entwicklers Vanbo und Publishers Vanbo BV, das dich wie ein Geheimagent oder Einbrecher fühlen lässt. In meiner Review zur Early Access Version erzähle ich dir mehr.
Dein virtuelles Action-Set
Laser Dance wurde vorab auf Meta Quest getestet und erwies sich als überraschend ausgereiftes Projekt, obwohl es sich noch in einer vorläufigen Version befindet. Die Idee ist ebenso einfach wie genial, den eigenen physischen Raum in einen Parcours voller roter Laserstrahlen zu verwandeln, denen man ausweichen muss, genau wie in den kultigsten Szenen aus Actionfilmen. Und wenn man „Actionfilm“ sagt, denkt man unweigerlich an Mission Impossible mit seiner Fantasiewelt aus Geheimagenten, Stunts an der Grenze des Menschlichen und Alarmanlagen, die beim kleinsten Fehler losgehen. Von der ersten Minute an versucht Laser Dance genau diese Atmosphäre zu schaffen. Die Version enthält noch keine endgültige Musik oder Soundeffekte, doch es braucht nur sehr wenig, um sich in diese Art von Erfahrung hineinzuversetzen, denn das Headset erkennt den Raum, man wählt zwei Punkte im Raum aus und die Software generiert sofort einen Pfad aus roten Laserstrahlen, die in der Luft schweben. Das Ergebnis ist fast schon filmreif.

Sobald man sich an die Idee gewöhnt hat, steigt der Schwierigkeitsgrad
So bewegt man sich im Raum, beugt sich vor, streckt sich, kriecht unter den Lichtstrahlen hindurch und achtet darauf, sie nicht zu berühren, genau wie Ethan Hunt oder die Protagonisten tausender anderer Kult-Szenen aus Actionfilmen. Es ist ein Gefühl, das die virtuelle Realität auf unglaublich natürliche Weise vermittelt: Das Fehlen eines Controllers, auf den man schauen muss, die Einbeziehung des gesamten Körpers und die direkte Verbindung zwischen körperlicher Bewegung und unmittelbarer Konsequenz machen das Erlebnis überraschend authentisch. Jedes Level erhöht schrittweise die Komplexität. Die ersten Laser sind relativ einfach zu vermeiden, da sie feststehend und weit voneinander entfernt sind. Sobald man sich an die Idee gewöhnt hat, steigt der Schwierigkeitsgrad präzise an, mit sich kreuzenden Lasern, Strahlen, die in unterschiedlichen Höhen erscheinen, und Konfigurationen, die zum Nachdenken, Abwägen und vorsichtigen Handeln zwingen. Die Aktion entwickelt sich wie eine echte Choreografie, eine Mischung aus Beweglichkeit und Strategie. Die getestete Version enthält noch keine Musik, aber man kann sich leicht vorstellen, wie sehr ein guter Soundtrack die Atmosphäre noch weiter verbessern könnte. Musikstücke im Stil einer Spionagegeschichte, vielleicht mit pulsierenden Bässen und spannungsgeladenen Rhythmen, könnten das Erlebnis noch fesselnder machen, fast wie eine nächtliche Infiltrationsszene. Denkbar wären auch alternative Modi, wie zeitlich begrenzte Levels oder Sequenzen, in denen sich die Laser langsam bewegen und man den richtigen Zeitpunkt finden muss, um sie zu durchqueren.Fitness-Perspektive
Die getestete Version enthält noch keine Musik, aber man kann sich leicht vorstellen, wie sehr ein guter Soundtrack die Atmosphäre noch weiter verbessern könnte. Musikstücke im Stil einer Spionagegeschichte, vielleicht mit pulsierenden Bässen und spannungsgeladenen Rhythmen, könnten das Erlebnis noch fesselnder machen, fast wie eine nächtliche Infiltrationsszene. Denkbar wären auch alternative Modi, wie zeitlich begrenzte Levels oder Sequenzen, in denen sich die Laser langsam bewegen und man den richtigen Zeitpunkt finden muss, um sie zu durchqueren. Einer der überzeugendsten Aspekte ist die Möglichkeit, das Erlebnis individuell anzupassen. Laser Dance bietet eine Reihe von einstellbaren Parametern, mit denen jeder das Spiel nach seinen eigenen Bedürfnissen gestalten kann. Man kann den Abstand zwischen den Lasern, die Höhe der Strahlen, die Gesamtdichte und sogar die allgemeine Komplexität der Muster einstellen. Diese Flexibilität macht es für alle zugänglich und geeignet, sodass das Spiel sowohl in kleinen Räumen als auch in größeren Umgebungen funktioniert. Interessant ist auch die „Fitness”-Perspektive, die sich in der endgültigen Version ergeben könnte. Laser Dance zwingt einen naturgemäß dazu, sich zu bewegen, sich zu beugen, kleine Sprünge zu machen und das Gleichgewicht und die Konzentration zu halten. Mit einer geeigneten Struktur könnte es sich nicht nur zu einem Actionspiel entwickeln, sondern auch zu einer leichten körperlichen Aktivität, ideal für schnelle, aber dynamische tägliche Trainingseinheiten. Viele VR-Titel haben auf diesen Ansatz gesetzt, aber nur wenige schaffen es, ihn so natürlich und unmittelbar zu gestalten wie dieses Spiel.

Early Access mit großem Potenzial
Aus technischer Sicht ist das Erlebnis bereits stabil und überzeugend. Die Raumverfolgung, die bei einem auf Körperbewegungen basierenden Titel von grundlegender Bedeutung ist, funktioniert klar und präzise. Jede Bewegung wird ohne wahrnehmbare Verzögerungen erfasst, was entscheidend zur Gesamtimmersivität beiträgt. Es ist keine zusätzliche Hardware und keine externen Geräte erforderlich: Man braucht nur den Raum, in dem man sich befindet, das Headset und viel Lust, sich selbst auf die Probe zu stellen. Das Fehlen von Musik und einige noch provisorische grafische Elemente stören nicht, da die Grundidee so solide ist, dass sie ohnehin deutlich zum Tragen kommt. Der Reiz von Laser Dance liegt in seiner Unmittelbarkeit: Nach wenigen Sekunden der Konfiguration befindet man sich in einem Labyrinth aus Lasern, das es zu überwinden gilt, wobei man sich wie echte Eindringlinge in einer feindlichen Basis bewegt. Genau hier kommt wieder der Vergleich mit Mission Impossible ins Spiel: Diese Art von Spannung, diese Art von Atmosphäre und dieses Gefühl der körperlichen und geistigen Herausforderung werden überzeugender wiedergegeben als in vielen anderen VR-Titeln. Die Vorstellung, einen Raum zu durchqueren, ohne den Alarm auszulösen, ist seit Jahrzehnten Teil der kollektiven Vorstellungswelt, und das Spiel schafft es, diese Fantasie in etwas Greifbares zu verwandeln. Oder besser gesagt: in etwas, das man nicht anfassen sollte. Es kommen auch andere Inspirationen aus Film und Fernsehen in den Sinn, vom ikonischen Laserraum in Entrapment über die Stealth-Sequenzen in Ocean's Eleven bis hin zu unzähligen Parodien in Zeichentrickfilmen. Laser Dance schafft es, all dies zu evozieren, ohne auf direkte Imitationen zurückzugreifen, sondern indem es mit einer universellen Bildsprache spielt. Das Ergebnis ist eines der frischesten und überzeugendsten Projekte, die jemals auf Meta Quest zu sehen waren, obwohl es sich noch in der Entwicklungsphase befindet. Wenn die endgültige Version einen passenden Soundtrack, verschiedene Modi, zusätzliche Optionen zur Verlängerung der Lebensdauer und vielleicht einige aufwändigere virtuelle Umgebungen enthält, ist das Potenzial wirklich enorm.Trailer:










