Kingdom Hearts: Melody of Memory

Switch

Kingdom Hearts feierte sein Debüt auf der PlayStation 2 und erhielt im laufe der Zeit weitere Teile, doch was wohl am meisten bei den Spielern eingeprägt wurde als nur die Story, war der Soundtrack. Dank dem erschienen Rhythmus-Action-Spiel Kingdom Hearts: Melody of Memory, könnt ihr nun diesen genießen, während ihr im Rhythmus eure Gegner besiegt.

Ich habe hier zu die Switch Version getestet und erzähle euch ein wenig über das Spiel und die Performance, während meines Tests.

Gameplay:

Falls ihr noch nie ein Rhythmus Spiel gespielt habt, keine Sorge, Kingdom Hearts: Melody of Memory bringt euch das wichtigste in einem Tutorial bei, hier lernt ihr die Ersten Schritte im Spiel und besiegt eure ersten Gegner, bevor es dann richtig losgeht.

Gespielt wird auf einem Noten-Highway, hier kommen je nach Soundtrack und Rhythmus Gegner auf das Feld, die besiegt werden müssen, dazu stehen mehrere Optionen zur Verfügung. Zusammen mit Sora, Goofy und Donald, müsst ihr abwechselnd die entsprechende Taste klicken, manchmal ist es auch nötig die Charaktere zu kombinieren, so dass ihr zu zweit oder sogar zu dritt die Gegner besiegen müsst. Drückt ihr zum richtigen Zeitpunkt eure Knöpfe, erhaltet ihr Punkte, die am Ende jeder Runde zusammengezählt werden um euch eine Endnote zu geben. Es gibt einige Kombinationen, so dass das Gameplay stehts abwechslungsreich bleibt, auch wenn die Gegner repetitiv sind.

Mehr Teams und Orte

Je weiter ihr kommt, desto mehr Teams schaltet ihr im verlauf des Spieles frei, so könnt ihr auch mal drei andere Figuren wählen, als immer nur mit Goofy, Donald und Sora zu spielen. In den verschiedenen Welten wie bspw.- Halloween Town oder Agrabar trefft ihr auch auf weitere bekannte Figuren aus der Kingdom Hearts Reihe, wie bspw. Ariel und Aladin. Das weckte bei mir viele Nostalgie Momente mit der Spiel-Serie.

Items und Kampagne

Natürlich könnt ihr euch das Gameplay so leicht wie möglich gestalten und einige Items wie bspw. Heiltränke oder Booster einsetzen, die Heiltränke verlängern eure Lebensleiste, die je mehr Fehler ihr macht sinkt, Booster hingegen sorgen dafür, dass ihr Doppelte Punkte erhaltet,  dies lohnt sich vor allem in Level, bei denen ihr sehr gut seid. Dadurch erhaltet ihr nämlich auch wieder mehr Boni im Spiel oder ergattert eine der wichtigen Ressourcen, um eure Items im Crafting-System selbst herstellen zu können.

In der Kampagne können sich Solisten richtig austoben und zu verschiedenen Songs auch noch Missionen bzw. Aufgaben erledigen, pro Song gibt es immer drei Aufgaben, die ihr erfüllen solltet um das maximum an Punkten rauszuholen. Dies schaltet euch nicht nur neue Welten frei, sondern auch neue Songs, Schauplätze und Zwischensequenzen, die einige Schnipsel aus der Kingdom Hearts Reihe zeigen.

Online-Modus und Museum

In Kingdom Hearts: Melody of Memory gibt es einen Versus-Modus den ihr gegen andere Spieler antreten könnt, dieser existiert nur für den Online Modus und wird, wie auch das Museum während der Kampagne erst freigeschaltet. In meinem Test konnte ich nicht sehr viele Spieler auf der Switch finden, wenn, dann meist aber sehr Starke Gegner die wesentlich mehr Erfahrung hatten wie ich, zudem gab es auch immer wieder Spiele, in denen der Gegner einfach ging.

Das Museum selbst ist ein nettes Gimmick, vor allem für Spieler, die gerne alles stressfrei im Überblick haben, denn hier findet ihr eure Sammelkarten, wie auch alle Zwischensequenzen, Musikvideos, Statistiken sowie die Jukebox. Natürlich nur die, die ihr in der Zeit freigeschaltet habt.

Grafik und Performance:

Grafisch sieht Kingdom Hearts: Melody of Memory auf der Switch ganz hübsch aus, zumindest im Handheldmodus. Das Gameplay ist Farbenfroh und durch die vielen orte Abwechslungsreich gestaltet, jedoch fehlt es an vielen Details und dadurch wirkt es etwas minimalistisch. Auch die Videosequenzen kommen oft etwas verwaschen rüber. Auf dem TV-Modus war dies noch stärker zu sehen, wobei das Spiel hier auch noch leicht Pixelig aussieht oder besser gesagt einige Matschige Texturen erhält. Während meines Tests lief aber die Steuerung sauber und auch das Gameplay lief ohne Ruckler.

Trailer:

 


Fazit

Mit über 140 Songs lassen sich die besten Nostalgie Momente aus der Kingdom Hearts reihe genießen. Das recht Abwechslungsreiche Gameplay in Kingdom Hearts: Melody of Memory macht Spaß und unterhält für viele Stunden, vor allem, wenn man die höchsten Punkte erzielen möchte. Denn das Gameplay kann durchaus herausfordern sein und benötigt etwas Übung und Feingefühl, um den richtigen Takt zu treffen.

Schade ist es, dass es kein Koop gibt im Multiplayer, sondern lediglich ein Versus Modus, der auch noch freigeschaltet werden muss und ein recht unfaires Matchmaking zusammenstellt, dass mich stark an „Puyo Puyo Tetris“ erinnerte. Der Koop an einer Konsole gegen KI-Gegner macht nicht ganz so viel Spaß, ist jedoch besser als nichts.

Ich persönlich hätte mir aber mehr Details und Liebe im Level Design gewünscht und vor allem bei den Gegnern, die recht schnell repetitiv und langweilig werden, dennoch macht das Spiel Spaß und eignet sich gut auch zwischendurch mal.


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