Geheimakte 3

Switch

Geheimakte 3

Das Point-and-Click-Adventure „Geheimakte 3“ erschien bereits 2012 für Computer, Android und iOS Geräte. Nach dem bereits Geheimakte Tunguska (2018) und Geheimakte 2, (2019) veröffentlicht wurde, war es nur noch eine frage der Zeit bis der letzte Teil (Spin-Off nicht mitgezählt) der Serie ebenfalls für die Switch veröffentlicht wird. In meiner Rezension erzähle ich euch etwas über das Spiel und ob das Spiel sauber auf eurer Switch laufen wird.

 

Story und Handlung:

Geheimakte 3 startet mit einem Prolog in dem wir als Einbrecher einen Brand entfachen und zwar im Jahre 48. V. Chr. Durch einen Zufall überlebt allerdings eine Amphore mit wichtigen Dokumenten. Zurück in der Gegenwart steuern wir die bereits bekannte Protagonistin „Nina Kalenkow“, die ihren Lebensgefährten Max Gruber sucht, der scheinbar entführt wurde. Dabei stößt sie auf seine Forschungen und entdeckt Spuren alter untergegangener Zivilisationen sowie die Dokumente aus der Amphore. Weitere Nachforschungen führen sie an die verschiedensten Schauplätze der Welt wie bspw. San Francisco und Santorin, aber auch in ihren Alpträumen begegnet sie dunkle Gestalten, die sich „Wächter“ nennen.

Einfache Rätsel mit guter Story und viel Humor

Im vergleich zu den anderen beiden Teilen, fallen die Rätsel in Geheimakte 3 weniger knifflig aus, die Lösungswege sind offensichtlich platziert und viele Objekte findet man genau am Einsatzort. Hilfestellungen und Tipps am HotSpot braucht man nicht, zumindest nicht Adventure-Profis. Ab und an gibt es auch schwierigere Rätsel, tauchen aber sehr selten auf. Wer viel Wert auf logische und schwere Rätsel hält, wird wohl mit Geheimakte 3 nicht glücklich. Die Story selbst ist aber recht spannend gehalten und gut erzählt. Man sollte aber in beiden Fällen nicht vergessen, dass das Spiel schon sehr alt ist, selbst wenn es jetzt erst für die Switch erschien. Die ironischen Sprüche von Nina lockern das Spiel auf und sorgen auch für das eine oder andere grinsen. Der Humor ist wie bei den anderen Teilen wieder gut vertreten und machen eins der Stärken im Spiel aus.

Grafik, Musik und Performance auf der Switch:

Sowohl die Musik als auch die Grafik sind unverändert, für damalige Spiele war die Grafik in Geheimakte 3 recht gut, doch zu heutigen Verhältnissen passt es natürlich nicht mehr wirklich und dementsprechend merkt man auch dem Spiel das Alter an. Dennoch ist es ein schönes Spiel, das auch optisch im Handheldmodus eine gute Figur macht, weniger schön sieht es dafür aber im TV-Modus aus, hier kommen die Texturen oft matschig rüber, empfehlenswert ist hier also wirklich nur den Handheld- oder Tablet Modus zu nutzen. Ansonsten läuft das Spiel stabil und flüssig ohne große Frame Einbrüche. Die Ladezeiten halten sich auch im Ramen, da gab es schon wesentlich schlimmeres auf der Switch. Musikalisch wird das Spiel begleitet und auch die deutschen Stimmen sind gut.

Trailer:

 


Fazit

Schon damals waren die Geheimakte-Spiele einer meiner Favoriten, zusammen mit Still Life, Sanitarium, Syberia, Dreamfall und noch ein paar anderen. Vor allem von deutschen Entwicklern wurden die Point-and-Click-Adventure ins Leben gerufen. Leider gibt es heute nicht mehr so viele. Die Story war immer gut erzählt, so auch bei Geheimakte 3, die unterschiedlichen Enden die man erreichen konnte, sorgten für wiederspielwert und auch die Spiellänge von 10-15 Stunden waren für damalige Zeiten mehr als genug. Die Rätsel fallen zwar sehr einfach aus, machen aber dennoch Spaß. Wer Geheimakte 3 noch nicht kennt, dem kann ich das Spiel nur wärmsten empfehlen und auch Spielern, die mal wieder in den guten alten Zeiten schwelgen möchten.


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