Das iPad – mehr als ein Gaming-Gerät

Mittlerweile finden wir das iPad seit über 10 Jahren in lokalen Geschäften. Am 3. April 2010 wurde das iPad der ersten Generation in Deutschland veröffentlicht. Seither konnten Gamer den Release von vier iPad Pro-, drei iPad Air-, fünf iPad Mini- und sieben iPad-Generationen miterleben. Während der technische Fortschritt des Touchscreen-Pads über die Jahre hinweg einen bleibenden Eindruck in der Gaming-Branche hinterlassen hat, darf auch der positive Erfolg in anderen Industrien nicht übersehen werden. Wir blicken auf die Rolle des iPads im Gaming, im Einzelhandel und in der Musikproduktion. Wie konnte das iPad seinen heutigen Stellenwert in diesen Branchen erobern?

Das iPad im Gaming

Selbst wenn das iPad keine Gaming-Konsole ist, verwenden Gamer das Gerät aufgrund seiner mobilen Kompaktheit und hohen Leistungsfähigkeit. Perfekt Zocken kürte im Februar das iPad Pro (mit 11 Zoll) zum „beste[n] Gaming Tablet 2020“. Das Modell aus dem Jahr 2018 konnte mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis und seiner leistungsstarken Verarbeitung von Dateien überzeugen. Kombiniert wird das iOS-Gerät gerne mit einem Kontroller, was per Bluetooth problemlos funktioniert. Besonderen Eindruck machte 2019 auch die Kompatibilität des Dualshock 4 (von PS4) mit iOS. Neben schnellen und unkomplizierten Spielen, die den Apple-Store insbesondere prägen, stellt Apple seinen Gamern auch große Namen der Gaming-Industrie wie Call of Duty: Mobile, Fortnite und PlayerUnknown’s Battlegrounds zur Verfügung. Dank der Erfüllung sämtlicher technischer Voraussetzungen steht diesen Games nichts im Weg. Auch wenn das iPad als Gaming-Konsole nicht ganz mit PS4 und xBox konkurrieren kann, überzeugt es seine Fans durchaus. Zudem sollte im Hinterkopf behalten werden, dass Gamer nur eine von mehreren Zielgruppen des iPads sind.

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Quelle: Pixabay

Einzelhandel und Musikproduktion mit dem iPad

Das iPad punktet damit, für die verschiedensten Zwecke einsetzbar zu sein. Daher ist es auch außerhalb der Gaming-Industrie ein wertvolles und unterstützendes Gadget. Wir befassen uns mit zwei Beispielen näher.

Mit dem Blick auf das Kassensystem Tillhub wird die wichtige Rolle des iPads im Einzelhandel ersichtlich. Das Unternehmen setzt sich durch Bedienungsfreundlichkeit und eine technische innovative Software von Wettbewerbern ab. Diese Eigenschaften werden durch den Einsatz eines iPads sichergestellt. Dieses ermöglicht es Händlern aus den verschiedensten Industrien, zeitungebunden und mobil das Zahlungssystem zu erreichen. Die Eigenschaften des iPads erleichtern den täglichen Umgang mit Bezahlungen um ein Vielfaches.

In der Musikindustrie überzeugt das iPad nicht nur aufgrund seiner Mobilität, sondern auch seiner einfachen Handhabung. Die von iOS bereitgestellte Software – etwa GarageBand oder Core Audio – funktioniert intuitiv, weswegen sie auch für Anfänger geeignet sind. Es muss also kein Computer gekauft werden, um auf einem leistungsstarken Gerät Musik zu produzieren. Organisationen wie Drumnote bieten heute auch Musikproduktionskurse an, die auf das iPad spezialisiert sind.

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Quelle: Pixabay

Was bedeutet das fürs Gaming?

Dass sich das iPad – als mobiles, einfach zu bedienendes und leistungsstarkes Gerät – in vielen Bereichen durchgesetzt hat, verwundert wenig. Für die Gaming-Branche selbst ist der Erfolg des iPads in Industrien wie dem Einzelhandel und der Musikproduktion durchaus positiv zu bewerten. Apple profitiert direkt von der zunehmenden Einbindung des mobilen Geräts in etwaigen Märkten und arbeitet daher intensiv an neuen – und nochmals besseren – Gadgets. Von der kontinuierlichen technischen Verbesserung des iPads profitieren schließlich auch Gamer, die sich auf nochmals stärkere Geräte freuen dürfen.

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