Mario Tennis: Ultra Smash

Unser allseits geliebter roter Klempner braucht auch mal eine Abwechslung vom sich immer wieder wiederholenden Retten der Prinzessin Peach. Deswegen hat er sich seine Freunde geschnappt, um sich auf dem Tennisplatz auszupowern. Ob das eine gute Idee ist, könnt ihr im folgenden Test lesen.

Alleine oder im Doppel

Wie der Name schon sagt, geht es ums Tennisspielen. Ob alleine gegen den Gegner, im Doppel mit einem Freund oder im Doppel mit einem unterstützten Amiibo, hier ist alles möglich. Insgesamt gibt es fünf verschiedene spielbare Modi: Mega-Wettkampf, Mega-Ballwechsel, K.-o.-Herausforderung, Klassisch und Online.

Die Regeln sind genau gleich wie beim normalen Tennis. Wer diese nicht kennt, kann ja mal Google befragen. Natürlich gibt es Spezialangriffe, die durch Kreise auf dem Boden angezeigt werden. Einfach hineinlaufen, die angezeigte Taste drücken und hoffen, dass der Gegner den Ball nicht trifft. Im Mega-Wettkampf gibt es noch eine kleine Besonderheit: den Mega-Pilz. Hin und wieder werfen die Toads am Spielfeldrand einen Mega-Pilz auf das Spielfeld. Wer sich einen "Größenvorteil" verschaffen will, der sollte sich diesen so schnell wie möglich holen. Und "Mega" heißt wirklich "mega", denn wir wachsen auf eine gigantische Höhe heran und können nun auch fester den Ball schlagen.

Keine Abwechslung

Im Mega-Ballwechsel-Modus gilt es, den Ball so oft es geht hin und her zu spielen. Das stellt sich mit einer KI teilweise als schwierig heraus. Mit einem lebenden Mitspieler ist es einfacher. Wer Herausforderungen mag, ist bei der K.-o.-Herausforderung gut aufgehoben. Hier spielt man nacheinander gegen die Charaktere, wobei der nächste immer etwas stärker ist. Die Amiibos können hier auch trainiert werden. Der klassische Modus gleicht dem Mega-Wettkampf, nur ohne die Mega-Pilze. Zu guter Letzt kann man sich auch noch online gegen andere Spieler messen.

Es gibt zwar einige Spielmodi, doch hat man mal einen gespielt, kennt man alle. Es fehlt die Abwechslung. Für den Zeitvertreib zwischendurch ganz spaßig, aber für mehrere Stunden am Stück ist es nichts.

Am Anfang sind genau zwölf Spieler vorhanden, darunter Mario, Luigi, Toad, Peach, Daisy und Bowser. Vier Charakterplätze sind aber noch frei. Es sind auch drei Tennisplätze enthalten: Hart-, Sand- und Rasenplatz. Jeder besitzt seine eigenen Eigenschaften – auf dem einen sind die Bälle schneller, auf dem anderen prallen sie mehr ab.

Erfolgsjäger aufgepasst

Für die Erfolgsjäger unter euch hat "Mario Tennis: Ultra Smash" auch etwas zu bieten: insgesamt 25 Erfolge. So bekommt man für 20 gespielte Matches, 100 erfolgreiche Mega-Ballwechsel in Folge oder 30 K.-o.-Herausforderungen Erfolge.

Das Gamepad kann auf vier unterschiedlichen Weisen in das Spiel eingebunden werden. Wahlweise wird darauf der Zwischenstand, das Spielbild oder der Spieler im Vordergrund beziehungsweise in Normalansicht angezeigt. Der Fernseher kann auf Wunsch zudem eine rasante Nahaufnahme der Spielfigur darstellen.

Geliebter Mario-Stil

Optisch wurde der gewohnte und geliebte Mario-Stil beigehalten. Man spielt in einem kleinen, aber feinen Stadion. Auf der Tribüne sitzen viele Toads, Shy-Guys, Koopas und Gumbas. Die sonstigen Umgebungsdetails sind schön und tragen zur Atmosphäre bei. Es fühlt sich an, als wäre man auf einem Tennisplatz, und das passt natürlich zum Spiel. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Tennisspielern. In der Nahaufnahme wirken diese gut animiert. Es ist eben der typische Mario-Charme.

Musikalisch wird das Spiel von abwechselnder Hintergrundmusik begleitet. Die Soundeffekte wie zum Beispiel das Schlagen des Balls mit dem Schläger oder das Einsammeln des Mega-Pilzes wirken stimmig. Bei jedem Schlag geben die Spieler auch immer einen Schrei von sich, das kann nach einiger Zeit aber etwas nerven. 


Fazit

Mir gefällt "Mario Tennis: Ultra Smash", da ich selbst auch Tennis spiele und mir die vorherigen Teile schon gut gefallen haben. Leider muss ich aber sagen, dass es nur etwas für zwischendurch ist. Spielt man ein Match im Mega-Wettkampf, hat man eigentlich das ganze Spiel gesehen. Das finde ich echt schade, hier hätte man noch viel mehr Abwechslung schaffen können.(Dominik Probst)


Kommentare:
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2016-01-01 14:26:06... - aldasatas6@gmail.com

Zdarow


2016-01-01 14:25:36... - Aldas

:D


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