Port of Jumanah

PlayStation 5

In „Port of Jumanah“ tauchst du in eine farbenfrohe Unterwasserwelt ein, in der du Schätze suchst, gegen gefährliche Kreaturen kämpfst, deine Ausrüstung verbesserst und nach jeder Expedition stärker zurückkehrst.

Abenteuer in der Tiefe

Das Herzstück von „Port of Jumanah“ liegt unter Wasser. Deine Expeditionen führen dich durch verschiedene Ozeane, die jeweils mit eigenen Umgebungen, Kreaturen und Gefahren aufwarten. Dabei geht es nicht allein darum, ein bestimmtes Ziel zu erreichen: Du suchst nach Schätzen, stellst dich Feinden und musst ständig abwägen, wie weit du dich noch in die Tiefe wagen kannst. Gerade der Roguelite-Charakter macht diese Entscheidung besonders wichtig. Jeder Tauchgang kann dir wertvolle Schätze, neue Ausrüstung oder Fähigkeiten einbringen, die deine nächsten Expeditionen erleichtern. Gleichzeitig steigt mit zunehmender Tiefe das Risiko, auf gefährlichere Kreaturen zu treffen. Der intuitive Kampf fügt sich dabei nahtlos in die Erkundung ein, ohne den Spielfluss unnötig zu unterbrechen. Mit neuen Fähigkeiten und besserer Ausrüstung erschließt du nach und nach Bereiche, die dir zu Beginn noch zu gefährlich waren. Auch die unterschiedlichen Ozeane sorgen für Abwechslung, da du immer wieder auf neue Arten und Herausforderungen triffst. Dadurch fühlen sich die Tauchgänge abwechslungsreicher an und werden nicht zu einer bloßen Suche nach Ressourcen.

Eine Crew mit Persönlichkeit

Eine der interessantesten Ideen von „Port of Jumanah“ ist die Möglichkeit, neue Mitglieder für deine Mannschaft zu rekrutieren. Die Charaktere, denen du begegnest, bleiben nicht bloße Statisten, sondern können an Bord kommen und dich bei späteren Expeditionen unterstützen. Jedes Crewmitglied bringt eigene Fähigkeiten und eine individuelle Persönlichkeit mit, sodass es Teil des Fortschritts wird, seine wahren Stärken zu entdecken. Dadurch konzentriert sich das Spiel nicht ausschließlich auf den Protagonisten, sondern baut rund um deine Expeditionen nach und nach eine kleine, abwechslungsreiche Crew auf. Und dann wäre da noch eine Katze – ein kleines Detail, das den Ton des Spiels wohl besser beschreibt als jede lange Erklärung. Humor ist ein fester Bestandteil von „Port of Jumanah“ und findet sich sowohl in den Dialogen als auch in den Beschreibungen wieder, ohne dass das Abenteuer zur reinen Parodie verkommt. Stattdessen bildet der Humor einen gelungenen Kontrast zu den Gefahren der Tiefsee und sorgt dafür, dass die ruhigeren Momente im Hafen und an Bord angenehm aufgelockert werden.

Jeder Tauchgang bringt dich weiter

Jede Expedition erfüllt einen klaren Zweck, denn deine Erfolge bereiten dich auf den nächsten Tauchgang vor. Durch abgeschlossene Missionen erhältst du Ressourcen, mit denen du deine Ausrüstung verbesserst und neue Fähigkeiten freischaltest. So erschließt du nach und nach anspruchsvollere Gebiete und hast auch dann ein klares Ziel vor Augen, wenn ein einzelner Tauchgang nicht die erhoffte Ausbeute bringt. Zurück im Hafen bereitest du deine nächste Expedition vor, verbesserst deine Ausrüstung und entscheidest, welche Richtung du als Nächstes einschlagen möchtest. Gleichzeitig kannst du den Hafen wiederaufbauen und weiterentwickeln, wodurch nicht nur dein Charakter, sondern deine gesamte Operationsbasis Fortschritte macht. Gerade für die Roguelite-Struktur funktioniert dieses System hervorragend. Deine Fortschritte bleiben sichtbar und vermitteln dir das Gefühl, nach einer gescheiterten Expedition nicht wieder komplett von vorne anzufangen. Stattdessen wird jeder Tauchgang zu einem weiteren Schritt auf dem Weg in die gefährlicheren Tiefen.

Stilvolle Tiefsee

„Port of Jumanah“ setzt auf eine farbenfrohe und stilisierte 2,5D-Optik, die bewusst weit vom Realismus klassischer Meeresabenteuer entfernt ist. Diese Entscheidung passt hervorragend zum verspielten Ton des Spiels. Kreaturen, Charaktere und Schauplätze sind klar voneinander zu unterscheiden, während sich die Unterwasserwelt jederzeit von idyllischen Landschaften in deutlich unheimlichere Gefilde verwandeln kann. Die eigenständige Optik hilft „Port of Jumanah“ zudem dabei, sich in einem zunehmend überfüllten Roguelite-Genre abzuheben. Das Meer dient dabei nicht lediglich als Kulisse, sondern steht im Mittelpunkt des gesamten Erlebnisses – vom Sammeln wertvoller Perlen bis hin zu Begegnungen mit Monstern und anderen Charakteren in den Tiefen. Dadurch wirkt die Unterwasserwelt eng mit dem eigentlichen Spielprinzip verbunden.

Trailer


Fazit

„Port of Jumanah“ erfindet das Roguelite-Genre zwar nicht neu, verleiht der bekannten Struktur mit seiner farbenfrohen Unterwasserwelt jedoch eine charmante eigene Note. Tauchen, Schatzsuche, Ausrüstungsverbesserungen und der Ausbau deiner Crew greifen sinnvoll ineinander und geben dir immer wieder einen Grund, zu einer weiteren Expedition aufzubrechen. Besonders gelungen ist dabei die Mischung aus Abenteuer und Leichtigkeit. Die Tiefen des Meeres halten zahlreiche Gefahren und Kreaturen bereit, gleichzeitig sorgen skurrile Charaktere und humorvolle Situationen dafür, dass sich das Spiel nie zu ernst nimmt. So entsteht ein abwechslungsreicher Kreislauf aus Erkunden, Kämpfen, Verbessern und Entdecken. Wenn du Action-Roguelites magst, aber genug von düsteren Settings hast, bietet dir „Port of Jumanah“ eine erfrischende Alternative. Die Kombination aus Unterwassererkundung, Basis- und Crew-Ausbau sowie einer guten Portion Absurdität macht jeden Tauchgang unterhaltsam und sorgt dafür, dass auch die Rückkehr zum Hafen mehr ist als nur eine Pause zwischen zwei Missionen.


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