
Mit „Heave Ho 2“ kehrt das chaotische Koop-Abenteuer zurück und liefert erneut jede Menge verrückte Physik-Action, die vor allem gemeinsam mit Freunden für unzählige Lacher sorgt.
Chaos, Teamwork und jede Menge Spaß
„Heave Ho 2“ ist ein einfaches Spielprinzip, das dich vom ersten Moment an fesselt. Schon das Tutorial macht neugierig, die ersten Level sorgen für jede Menge Lacher und später warten knifflige Herausforderungen, die Teamwork und Köpfchen verlangen. Spätestens im Versus-Modus verwandelt sich das Ganze in herrlich chaotischen Spaß. Für den Abschluss der Hauptkampagne solltest du etwa 5 bis 6 Stunden einplanen. Wer alle Inhalte freischalten und das Spiel zu 100 % meistern möchte, kann gut 15 Stunden investieren. In den regulären Levels ist Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg. Zu zweit fällt das Abenteuer etwas anspruchsvoller aus als mit vier Spielern. Die abwechslungsreichen Koop-Level bieten alles – von waghalsigen Klettereinlagen bis hin zu NPCs, die euch mit fiesen Hindernissen das Leben schwer machen. Im Vergleich zum ersten Teil sorgen zahlreiche neue Gadgets wie Seilrutschen, Hebel oder sogar Drohnen für noch mehr verrückte und unvorhersehbare Momente. Dazu kommt die herrlich alberne Möglichkeit, mit Furzgeräuschen höher zu springen, Teamkollegen ins Verderben zu schicken oder einfach gemeinsam über das entstandene Chaos zu lachen.

Gemeinsam macht's am meisten Spaß
Im Gegensatz zum ersten Teil verzichtet „Heave Ho 2“ komplett auf einen Einzelspielermodus. Das fällt jedoch kaum ins Gewicht, denn das Spiel entfaltet seinen Charme erst im gemeinsamen Chaos mit Freunden – auch wenn manche die Möglichkeit zum Solospiel vermissen könnten. Als Ausgleich haben die Entwickler von Le Cartel die größte Neuerung integriert: einen Online-Multiplayer mit privaten und öffentlichen Lobbys, der den lokalen Koop-Modus sinnvoll ergänzt. Öffentliche Partien machen zwar Spaß, doch das gemeinsame Lachen und Anfeuern auf der Couch lässt sich online nur schwer ersetzen. Deshalb liegt der Fokus klar auf dem Spielen mit Freunden. Nintendo-Switch-Spieler profitieren zusätzlich von GameShare, wodurch eine einzige Spielkopie mit bis zu drei weiteren Freunden geteilt werden kann.
Technisch überzeugend
Technisch präsentiert sich „Heave Ho 2“ von seiner besten Seite. Das Spiel läuft durchweg flüssig und absolut ruckelfrei – ein entscheidender Punkt, denn die physikbasierten Sprungeinlagen verlangen präzises Timing. Schon kleinste Verzögerungen würden das Spielgefühl beeinträchtigen. Trotz des oft herrschenden Chaos behältst du dank des farbenfrohen, minimalistischen Grafikstils jederzeit den Überblick. Kräftige Farben sorgen dafür, dass dein Charakter stets gut zu erkennen ist. Auch die Steuerung reagiert präzise und direkt, während witzige Soundeffekte und cartoonhafte Geräusche das turbulente Geschehen passend untermalen. Während meines Tests traten weder nennenswerte Framerate-Einbrüche noch störende Ruckler auf – selbst in hektischen Multiplayer-Partien blieb „Heave Ho 2“ jederzeit angenehm spielbar.

Trailer













