
Mit Regions of Ruin: Runegate erwartet dich ein 2D-Rollenspiel, das Erkundung, Basisbau und strategische Kämpfe miteinander verbindet und dich Schritt für Schritt einen Zwergenclan wiederaufbauen lässt.
Der letzte Zwerg und ein neuer Anfang
Über viele Jahre haben die Zwerge Kriege geführt und unzählige Tragödien überstanden. Doch trotz ihres Mutes wurden sie immer weniger. Mit jeder Generation schwand nicht nur ihre Zahl, sondern auch ihre Geschichte, die schließlich nur noch in Erzählungen weiterlebte. Als sich die Lage endlich zu stabilisieren schien, errichteten sie ein Heiligtum, um ihre Vergangenheit zu bewahren. Doch ein erneuter Angriff der Goblins zerstörte diesen Traum. Nur wenige Überlebende konnten entkommen und verstecken sich seitdem in einem abgelegenen Wald. Du übernimmst die Rolle eines dieser Zwerge – individuell anpassbar in Aussehen und Geschlecht – und zugleich der letzte Krieger, der noch über das nötige Kampfwissen verfügt. Nach einem weiteren Angriff wird die Gruppe in die Flucht getrieben und stößt schließlich auf ein magisches Portal, das sie in die zerstörte Bastille von Fendarrio führt. Dort beginnt ein Neuanfang. Die Überlebenden sehen in diesem Ort ihre letzte Chance, den Clan wieder aufzubauen. Über das Portal erkundest du neue Gebiete, sammelst Ressourcen wie Nahrung, Holz und Stein und rekrutierst weitere Zwerge. Dein Ziel ist klar: den Clan wieder erstarken zu lassen und ihn zurück zu alter Größe zu führen.

Ausbau, Erkundung und stetiger Fortschritt
Ein zentraler Bestandteil von Regions of Ruin ist der Ausbau deiner Basis, der Bastille. Mit den gesammelten Ressourcen baust du Gebäude wieder auf und schaltest gleichzeitig wichtige Funktionen frei. So kannst du in der Trainingshalle deine Fähigkeiten neu verteilen, während der Schmied deine Ausrüstung instand hält. Neben dem eigenen Sammeln übernimmst du auch die Verwaltung deiner Zwerge. Neue Mitglieder lassen sich gezielt auf die Karte schicken, um Ressourcen abzubauen und Gebiete abzudecken. Dadurch entsteht ein Kreislauf, der dich dazu motiviert, auch optionale Bereiche zu erkunden – denn nur so wirst du stark genug für spätere Herausforderungen. Die halboffene Welt ist in verschiedene Regionen unterteilt, die sich durch unterschiedliche Biome und eine detailreiche 2D-Pixeloptik auszeichnen. Die Fortbewegung bleibt dabei angenehm simpel: Mit Nahrung schaltest du neue Gebiete frei und aktivierst Schnellreisepunkte. Zusätzlich kannst du jederzeit zur Basis zurückkehren, wenn es brenzlig wird – das sorgt für ein entspanntes Spieltempo. Auch wenn die Hauptkampagne eher kompakt ausfällt, liegt der Fokus klar auf den optionalen Inhalten. Neue Ausrüstung, versteckte Dokumente und weitere Entdeckungen machen den Fortschritt lohnenswert. So wird der Ausbau der Basis schnell mehr als nur eine Nebenaufgabe – er entwickelt sich zu einer der wichtigsten Mechaniken des Spiels.
Kämpfe mit Tiefe, aber nicht ohne Hürden
Der Großteil deiner Abenteuer in Regions of Ruin besteht aus Kämpfen gegen Goblins in Lagern und Höhlen, oft mit dem Ziel, gefangene Zwerge zu befreien. Das Kampfsystem bietet dir dabei genug Abwechslung: Du nutzt Schwerter, Speere, Armbrüste oder Messer und kannst je nach Situation auch vorsichtig und taktisch vorgehen. Zusätzlich sorgen das Seltenheitssystem der Ausrüstung und ein in verschiedene Bereiche aufgeteilter Fertigkeitenbaum dafür, dass du deinen Zwerg individuell entwickeln kannst. Fortschritt fühlt sich dadurch spürbar und motivierend an. Allerdings fordert dich das Spiel ordentlich heraus. Schon auf normalem Schwierigkeitsgrad ist es recht hart, und Fehler werden schnell bestraft. Gerade zu Beginn kann das frustrierend sein, bis du bessere Ausrüstung hast und dich an die Steuerung gewöhnt hast. Der Story-Modus erleichtert den Einstieg zwar, schafft aber eine deutliche Lücke zum Standardmodus, die nicht jeden Spieler abholt. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Übersicht im Kampf. Gegner gehen in der Umgebung oft unter, besonders in dichten Wäldern oder Höhlen. Elemente im Vordergrund können zusätzlich die Sicht blockieren, was in hektischen Situationen schnell unübersichtlich wird. Trotzdem bleibt das Gameplay motivierend. Die Kämpfe wiederholen sich zwar, werden aber durch neue Ausrüstung, Begleiter und zusätzliche Gebiete immer wieder aufgelockert – besonders, wenn du gerne Herausforderungen annimmst.

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